animal Barbe

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Die Barbe ist ein einheimischer Süßwasserfisch aus der Familie der Karpfenfische , und Namensgeber der Unterfamilie Barben. Sie war im Jahr 2003 in Deutschland Fisch des Jahres.

Merkmale

Die Barbe hat einen lang gestreckten Körper, die Bauchlinie ist fast gerade, der Rücken nur leicht gewölbt. Ihr Körper ist mit mittelgroßen Schuppen besetzt, entlang des Seitenlinienorgans hat sie 55 bis 65 Schuppen. Die Flussbarbe hat ein rüsselartiges, unterständiges Maul mit fleischigen Lippen und vier dicken Barteln an der Oberlippe. Der Rücken ist braun oder grüngrau gefärbt, die Flanken heller, grünlich bis graugelb oder goldgelb schimmernd, der Bauch weißlich. Brust-, Bauch- und Afterflosse, sowie der untere Teil der Schwanzflosse können rötlich sein. Die Rückenflosse und der obere Teil der Schwanzflosse farblos oder grünlich. Die Schlundzähne sind bei der Barbe "dreireihig" angeordnet. Männchen bekommen zur Laichzeit zahlreiche, in Reihen angeordnete weiße Knötchen auf der Kopfoberseite und im Nacken, den Laichausschlag. Die Barbe erreicht eine Länge von 30 bis 50 cm, in Ausnahmefällen wird sie bis zu einem Meter lang.

Mensch und Tier

Flussbarben haben ein weiches Fleisch und sind sehr wohlschmeckend. Leider haben sie wie alle Weissfische unzählige kleine Gräten und gelten bei uns daher als eher minderwertiger Speisefisch.  

Lokale Namen Bambet, Barbel, Barben, Barbine, Barm, Berbe, Berger, Bigge, Borbine, Flußbarbe, Grote, Lotusbarbe, Parme, Pigge, Sauchen, Sömer
Name lat. Barbus barbus
Familie lat. Cyprinidae
Größe max. 100.00 cm
Gewicht max. 10.00 kg
Verbreitung

Sie kommt in Mitteleuropa von den Pyrenäen bis zum Pregel und zum Dnepr vor. Sie fehlt südlich der Alpen, in Skandinavien, im größten Teil Griechenlands und in Südbulgarien. In Großbritannien lebt sie nur im äußersten Südosten. Neben der Nominatform werden drei Unterarten unterschieden, B. b. gallicus in der Garonne, B. b. macedonicus in Dalmatien und B. b. thessalus in Thessalien. Die Barbe lebt dort in sauerstoffreichen Fließgewässern mit sandigem oder kiesigem Bodengrund, der nach ihr genannten Barbenregion.

Nutzung Sportfisch

Text:Wikipedia | Lizenz
Bild: Christian Baum  | Das Bild unterliegt der der GNU-Lizenz für freie Dokumentation .Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren. Es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen Umschlagtext und keinen hinteren Umschlagtext.

Der Rogen der Barbe und das ihn umgebende Bauchfleisch sind für Menschen beim Verzehr gesundheitsschädlich

Schlagwörter: Friedfische Süßwassertiere