animal Forelle

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Die Forelle ist eine Fischart aus der Gattung Salmo in der Familie der Forellenfische. Nach der Lebensweise werden drei Formen unterschieden, die anadrom wandernde Meerforelle sowie die zeitlebens im Süßwasser verbleibenden Formen der Seeforelle und Bachforelle.

Der deutsche Name „Forelle“ ist in dieser Form seit dem sechszehnten Jahrhundert nachgewiesen. Er leitet sich über das mittelhochdeutsche „forhele“ vom indogermanischen Stamm „perk“ mit der Bedeutung „gesprenkelt, bunt“ ab. Der von Carl von Linné 1758 mit der wissenschaftlichen Erstbeschreibung in den Systema Naturae vergebene lateinische Name verbindet die lateinischen Begriffe für Lachs (Salmo) und Forelle (trutta). Die lateinischen Bezeichnung für die Bachforelle (fario) leitet sich von einer weiteren lateinische Bezeichnung für die Forelle ab, während die für die Seeforelle auf die Lebensweise Bezug nimmt (lacustris von lacus - der See).

Merkmale

Forellen haben den typischen spindelförmigen, seitlich nur mäßig abgeflachten Körperbau der Forellenfische. Sie sind kräftiger gebaut als der nah verwandte Lachs (Salmo salar). Der Kopf ist relativ groß, das endständige Maul reicht bis hinter das Auge und weist kräftige Zähne auf. Beim Männchen ist es in der Laichzeit zu einem Haken verformt. Das Pflugscharbein weist am Stiel eine oder , vor allem bei Bachforellen, zwei Reihen Zähne und an der Platte zwei bis sechs Zähne auf. Die Kiemenreuse weist am ersten Bogen 14 bis 16 Dornen auf, von denen die obersten und untersten zwei bis fünf knöpfchenförmig, die dazwischen stäbchenförmig sind. Die Schuppen sind allgemein klein. Entlang des Seitenlinienorgans sitzen 120 bis 130 runde, sich überlappende Schuppen, deren Größe sich von denen darüber und darunter nicht unterscheidet. Zwischen der Seitenlinie und der Fettflosse liegen 13 bis 16 Schuppen. Rücken- und Bauchflossen liegen etwa in der Körpermitte. Die Rückenflosse weist 11 bis 15 Strahlen auf, die Afterflosse 9 bis 14. Die Brustflossen haben 11 bis 16, die Bauchflossen 7 bis 10 Strahlen. Der Schwanzstiel ist relativ hoch und seitlich abgeflacht. Bei kleineren Tieren ist die Schwanzflosse leicht eingebuchtet, bei Individuen mit über 20 Zentimeter Länge meist fast gerade endend.

Mensch und Tier

Forellen sind beliebte Sportfische, Meerforellen werden auch mit Treibnetzen bejagt oder als Beifang wirtschaftlich genutzt.

Lokale Namen Bachforelle, Breden, Lachförch, Lassföhren, Möllitz, Palallis, Schwarzlachs, Strandlachs, Sülberlaß, Trump, Weißforelle
Name lat. Salmo trutta
Familie lat. Salmonidae
Größe max. 80.00 cm
Gewicht max. 16.00 kg
Verbreitung

Sie kommt im Atlantik, in der Nord- und Ostsee von Spanien bis Island und Westrussland vor, sowie in vielen angrenzenden Flüssen und Seen Europas. Vom Menschen wurde die Art zudem im Rest Europas, in Nord- und Südamerika, Afrika, Südasien und Australien eingeführt.

Nutzung Sportfisch

Text:Wikipedia | Lizenz
Bild: Duane Raver (U. S. Fish and Wildlife Service) | Das Bild unterliegt der public Domain Lizenz. Diese Datei ist gemeinfrei (public domain) weil sie Material enthält, dass von einem Angestellten des National Oceanic and Atmospheric Administration im Verlaufe seiner offiziellen Arbeit erstellt wurde.

Schlagwörter: Raubfische Süßwassertiere