animal Hecht

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Der Hecht  (Esox lucius) ist ein einheimischer Raubfisch und gehört zur Familie der Hechte (Esocidae). Der wissenschaftliche Name Esox lucius heißt ins Deutsche übersetzt „schillernder Wolf“. Hechte fressen Fische aller Arten und scheuen dabei auch nicht vor ihren eigenen Artgenossen zurück. Frösche, Vögel und kleine Säugetiere gehören ebenfalls zu ihrem Beutespektrum. Der Hecht steht dabei in dem Ruf, ein sehr aggressiver Raubfisch zu sein. Er besitzt den sogenannten Schnappreflex und kann selbst einer durchs Wasser gezogenen Bananenschale nicht widerstehen, sondern schießt hinterher und schnappt zu. So verschlingen Hechte beispielsweise häufig die Küken von Teichrallen. Auch der Fund von ausgewachsenen Teichrallen im Magen größerer Hechte ist belegt.

Merkmale

Der Hecht hat einen lang gestreckten, walzenförmigen und seitlich nur mäßig abgeflachten Körper. Der relativ lange Kopf hat ein entenschnabelähnliches, oberständiges Maul. Die Rücken- und Afterflosse sind weit nach hinten verlagert und ermöglichen dadurch blitzartige Beschleunigungen und Wendemanöver.

Die Färbung variiert nach dem Lebensraum - der Rücken ist meist grün-bräunlich, die Färbung wird bis zum weißen Bauch immer heller. Die Kiefer sind mit Fang- und Hechelzähnen bewehrt, welche nach hinten gebogen sind. Der Hecht besitzt 110 bis 130 kleine Schuppen entlang der Seitenlinie.

Mensch und Tier

Als Speisefisch ist der Hecht geschätzt, allerdings hat er spitze Gräten (Y-Gräten, deren Entfernung durch die sehr geordnete zweireihige Lage im Rücken aber kein größeres Problem darstellt), und relativ trockenes Fleisch.

Lokale Namen Grashecht (jung), Häk, Heekt, Hengste, Sticker, Schnuck, Snöck, Schnäbele, Wasserwolf
Name lat. Esox lucius
Familie lat. Esocidae
Größe max. 150.00 cm
Gewicht max. 20.00 kg
Verbreitung

Der Hecht ist ein Standfisch und hält sich gerne in Ufernähe der Fließgewässer, Seen und größerer Teiche auf. Er bevorzugt Schilfränder und ähnliche Deckungsmöglichkeiten. Daneben gibt es aber auch Hechte, die sich im Freiwasser größerer Seen aufhalten und dort zum Beispiel Maränenschwärmen folgen (so genannte „Freiwasserhechte“). Hechte sind auch im Brackwasser zu finden.

Nutzung Speisefisch

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Bild: Georg Mittenecker | Das Bild unterliegt den den Bedingungen der Creative Commons Namensnennung-Weitergabe  unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported“ Lizenz

Schlagwörter: Raubfische Süßwassertiere