animal Rotfeder

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Die Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus) ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische.

Die Rotfeder hat eine Größe von 20-30 cm, maximal wird sie bis 50 cm lang, und ein Gewicht von 250–300 g. Sehr große Exemplare werden maximal 2–3 kg schwer. Rotfedern haben einen hochrückigen, seitlich abgeflachten Körper. Die Bauchkante ist zwischen Bauchflossen und After gekielt. Das Vorderende der Rückenflosse liegt deutlich hinter dem Bauchflossenansatz. Die Brustflossen haben 16–17 Strahlen, die Rückenflosse hat 10–12 und die Afterflosse 12–14 Strahlen. Die Rotfeder besitzt 40 bis 43 große Rundschuppen entlang der Seitenlinie. Rücken und Kopfoberseite sind graugrün bis braungrün gefärbt. Die Flanken sind heller und glänzen messingfarben. Die Bauchseite ist silberfarben. Bauchflossen, After- und Rückenflosse sind orangefarben bis blutrot, am Ansatz bräunlich bis grau (Terofal 1984). Die Rotfeder wird oft mit dem Rotauge (Rutilus rutilus) verwechselt, das zur selben Familie gehört. Die Unterscheidung ist anhand des Maules möglich: während die Rotfeder ein oberständiges Maul besitzt, ist das des Rotauges endständig. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Tatsache, dass die Rückenflosse hinter den Bauchflossen beginnt, im Gegensatz zum Rotauge, wo diese Flossen senkrecht übereinander liegen. Kapitale Exemplare von 2,5-3 kg sind meist Hybriden, natürliche Kreuzungen mit Rotaugen, Brassen oder Alanden.

Rotfedern sind typische Sommerfische, die sich in der Nähe von Schilfgürteln oder Seerosenfeldern nach Anfüttern mit leichtem, wolkenbildenden Futter (Paniermehl, Kokosflocken, etc.) in Schwärmen fangen lassen. Dabei ist allerdings äußerste Vorsicht angebracht, denn der Schwarm ist schnell gewarnt und verschwindet blitzschnell in der Tiefe. Die Köderpalette reicht vom Schwimmbrot, Dosenmais über Maden bis zu Tau- oder Mistwürmern für kapitalere Exemplare. Rotfedern sind aufgrund ihres oberständigen Maules auf Oberflächennahrung spezialisiert und lassen sich von Mai bis September auch an sehr heißen Tagen gut fangen. Da Rotfedern gerne Anflugnahrung, wie z.B. ins Wasser gefallene Insekten nehmen, ist es möglich, sie mit der Fliegenrute zu befischen.

Lokale Namen Förm, Förn, Furn, Fürn, Gelbauge, Kotaschel, Kümmerer, Nersling, Rodde, Roddow, Rohrkarpfen, Rötel, Rotengele, Rotflosse, Rotflosser, Rotie, Rotkarpfen, Rotschweif, Rouflößchen, Ruden, Scharl, Schaul, Unechtes Rotauge
Name lat. Scardinius erythrophthalmus
Familie lat. Cyprinidae
Größe max. 50.00 cm
Gewicht max. 3.00 kg
Verbreitung

Die Rotfeder kommt in Europa vom Ural bis zu den Pyrenäen vor. Die nördliche Verbreitungsgrenze liegt in Finnland, die südliche am Tiber (Italien) und in Mazedonien.

Nutzung Speisefisch

Text: Wikipedia | Lizenz

Bild 1: "Scardinius erythropthalmus" Autor: George Chernilevsky | Diese Bild- oder Mediendatei wurde von mir, ihrem Urheber, zur uneingeschränkten Nutzung freigegeben. Diese Datei ist damit gemeinfrei („public domain“). Dies gilt weltweit.

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Schlagwörter: Friedfische Süßwassertiere