Einträge für Zubereitungsarten

Grundzubereitungsarten wie Kochen, Braten, Grillen usw.

B

  • Backen (1)
    Backen ist eine Gar- und Lockerungstechnik, bei der das Gargut im Backofen mit heißer Luft gelockert, gegart und gebräunt wird. Die Backtemperatur liegt zwischen 100 °C und 250 °C.
  • Blanchieren
    Blanchieren (von französisch blanchir, „weiß machen“), auch Brühen, Überbrühen, Abwällen, ist die Bezeichnung für das kurzzeitige Eintauchen von Lebensmitteln in kochendes Wasser.
  • Braten (4)
    Braten ist trockenes Garen bei starker Hitze. Dabei entstehen durch die Maillard-Reaktion an der Oberfläche des Bratguts Verbindungen aus Eiweißen, Fetten und Zuckern, die für die Bräunung und den typischen Geschmack verantwortlich sind.

D

  • Dämpfen
    Dämpfen ist eine besonders schonende Garmethode im drucklosen Wasserdampf bei Temperaturen bis zu 100 °C. Zum Dämpfen besonders geeignet sind zarte Gemüse, Getreideprodukte und fettarme Fische, aber auch zartes Fleisch sowie Kartoffeln.
  • Dünsten (1)
    Dünsten ist eine Zubereitungstechnik der Kochkunst, bei der Fisch, Fleisch oder Gemüse in etwas Flüssigkeit wie beispielsweise Wein, Brühe bzw. Fond oder auch einfach nur Wasser gegart wird. Weil diese Methode sehr fettarm ist, eignet sie sich insbesondere für Diätkost.

F

  • Frittieren
    Frittieren oder Ausbacken ist eine dem Braten verwandte Garmethode, bei der Lebensmittel in heißem Fett schwimmend gebacken werden. Anders als beim Braten wird das Gargut beim Frittieren vor allem durch Wärmeleitung auf der ganzen Oberfläche erhitzt.

G

  • Glasieren
    Glasieren ist ein Nachbereitungsverfahren in der Lebensmittelherstellung im Anschluss an die Zubereitung von Speisen. Glasieren ist ein Lehnwort aus dem französischen glacer, von lateinisch glaciare, "zu Eis machen", "gerinnen".
  • Gratinieren (1)
    Beim Gratinieren, Überbacken oder Überkrusten bildet sich auf Oberfläche einer Speise durch starke Oberhitze (Strahlungswärme) eine braune Kruste, wobei sich aus Kohlenhydraten und Eiweiß Röstaromen entwickeln.
  • Grillen (1)
    Grillen (aus englisch to grill bzw. französisch griller, von lateinisch craticulum für „Flechtwerk, kleiner Rost“) oder schweizerisch grillieren, bräteln ist Braten in Wärmestrahlung.

K

  • Kochen (3)
    Kochen (von lateinisch coquere, „kochen, sieden, reifen“ entlehnt) ist das Erhitzen einer Flüssigkeit bis zum Siedepunkt.

M

  • Marinieren (1)
    Marinieren (aus französisch mariner von mariné, „in Salzwasser eingelegt“ entlehnt) oder Beizen ist ursprünglich eine Methode zur Haltbarmachung von Speisen in Salzlake für lange Seereisen. Heute versteht man darunter meist das Einlegen von rohem Fleisch oder Fisch in eine würzende, oft saure Flüssigkeit, Marinade genannt.

P

  • Pochieren (1)
    Pochieren (im 19. Jhd. aus französisch pocher entlehnt, zu poche, „Tasche“) oder Garziehen ist eine sanfte Garmethode in heißem, aber nicht kochendem Wasser (etwa 75 °C bis 95 °C).
  • Poelieren
    Poelieren im deutschen "Hellbraun dünsten" genannt (aus dem französischen poêle für 'Bratpfanne') gehört zur Kategorie der kombinierten Garmethoden. Das Gargut wird zunächst in Fett ohne Farbgebung hell angebraten und dann im Ofen mit geschlossenem Deckel bei etwa 140–160 °C langsam gargezogen.

R

  • Räuchern (1)
    Das Räuchern oder (in Österreich und Bayern) Selchen ist ein Verfahren zur Konservierung von Lebensmitteln, vorwiegend von Fisch und Fleisch. Beim Räuchern werden die Lebensmittel über einen längeren Zeitraum dem Rauch von Holzfeuern ausgesetzt.
  • Rösten
    Rösten, ursprünglich „auf dem Rost braten“, bedeutet heute das trockene, fettlose Erhitzen von pflanzlichen Lebensmitteln bis zu 300 °C, um den Geschmack zu verändern. Dabei bilden sich kräftig schmeckende Aromen und Bitterstoffe, die den Appetit anregen.

S

  • Salzmantel
    Das Garen im Salzmantel oder in der Salzkruste ist ein traditionelles, besonders schonendes Verfahren zur Zubereitung empfindlicher Zutaten, vor allem von Fischen und Geflügel, aber auch von zartem Fleisch. So zubereitete Gerichte sind sehr saftig und mildaromatisch, die poröse Kruste erlaubt zugleich ein Bräunen der Oberfläche.
  • Sautieren
    Sautieren (französisch „springen“, „kurz in Butter braten“) ist eine besondere Form des Kurzbratens. Das dünn geschnittene oder zerkleinerte Gargut, z. B. Geschnetzeltes, brät in einer Pfanne mit hochgezogenem Rand (Sauteuse) bei starker Wärmeeinwirkung.
  • Schmoren
    Schmoren oder braisieren ist eine Kombination der Garmethoden Braten, Kochen und Dünsten. Sie wird hauptsächlich für die Zubereitung von Fleisch angewendet, das eher langfaserig und bindegewebshaltig ist, und deshalb beim Braten zäh werden würde.